Flugverbotszone Libyen
Flugverbotszone Libyen
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Ich hab hier nen interessanten Artikel über Blogger etc., die Informationen über Militäroperationen beobachten und veröffentlichen.
Zusammen mit den noch recht Frischen leaks dürfte es den betroffenen Militärs sicherlich ein Dorn im Auge sein und das Leben schwerer machen - für den normalen Bürger ergeben sich aber heutzutage dank Internet die Möglichkeiten für tiefere Einblicke in Geschehnisse, die früher nie vorstellbar gewesen wären.
Hier der Artikel - in diesem Fall speziell über einen aufgezeichneten Broadcast einer Warnung an Schiffe im Hafen zu bleiben oder einen Angriff zu riskieren.
http://www.wired.com/dangerroom/2011/03 ... ya-psyops/
Ich hab hier nen interessanten Artikel über Blogger etc., die Informationen über Militäroperationen beobachten und veröffentlichen.
Zusammen mit den noch recht Frischen leaks dürfte es den betroffenen Militärs sicherlich ein Dorn im Auge sein und das Leben schwerer machen - für den normalen Bürger ergeben sich aber heutzutage dank Internet die Möglichkeiten für tiefere Einblicke in Geschehnisse, die früher nie vorstellbar gewesen wären.
Hier der Artikel - in diesem Fall speziell über einen aufgezeichneten Broadcast einer Warnung an Schiffe im Hafen zu bleiben oder einen Angriff zu riskieren.
http://www.wired.com/dangerroom/2011/03 ... ya-psyops/
Meine Frau war in 2006 fuer die Sonnenfinsternis in Libyen und hat Freunde dort. Daher haben wir die Lage in Libyen von Anfang an sehr aufmerksam verfolgt und sind nun sehr froh, dass endlich jemand von aussen hilft. Vor allem, da fuer ein paar Tage die Lage fuer die Gadhafigegner sich zunehmend verschlechtert hatte. Ich frage mich aber wo eigentlich Deutschland ist bei der Militaerperation?! Ich schaeme mich hier fast schon.
http://www.theaustralian.com.au/news/wo ... 6045357554
Muammar Gaddafi was a 'good counter-terrorism partner' - retired CIA chief
THE former chief of the CIA overnight praised Libyan leader Muammar Gaddafi's past cooperation and said his downfall could complicate US interests in the short term.
Retired general Michael Hayden, who led the Central Intelligence Agency from 2006 to 2009 under President George W. Bush, said that restive Syria also helped US intelligence but only in selective areas.
Speaking at a conference of the Marine Corps University, Mr Hayden said the CIA had worked well with Gaddafi and Mussa Kussa, the foreign minister who defected last month as Libyan forces moved against rebels.
"Whatever you think of Gaddafi and Mussa Kussa... they were good and they were good counter-terrorism partners," Mr Hayden told the conference near Washington.
Mr Hayden said Syrian President Bashar al-Assad was "pretty good" at fighting Sunni Muslim militants but supported Shiite radicals. President Assad belongs to the Alawite sect, a Shiite offshoot despised by Sunni extremists such as Al-Qaeda.
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"In both cases, you have real near-term turbulence that could -- that will -- make the closer fight in the immediate time-frame much more difficult," Mr Hayden said.
But Mr Hayden said the wave of unrest across the Arab world could prove beneficial to the United States in the long term by changing the dynamics of the region.
The uprisings "will make the ground far less fertile for the type of extremism that Al-Qaeda proselytizes, but it's a long time between here and there," Mr Hayden said.
Gaddafi, a long-time international pariah due to the 1988 Lockerbie bombing and other attacks blamed on Libyan spies, started to reconcile with the United States in 2003 and found common interests in fighting Al-Qaeda.
But Western powers led by France and Britain launched air strikes on Gaddafi's forces last month due to fears of mass civilian casualties as they mobilised against rebel strongholds.
Solche Aussagen aus den USA regen mich immer auf und machen mich verschaemt hier zu wohnen. Gaddhafi hat zahllose Leben auf em Gewissen und quasi einen Massenmord angekuendigt. Wie kann es da eine anstaendige Person interessieren, ob er beim Antiterrorkampf hilfreich war? Die USA behaupten immer fuer Demokratie einzutreten und verteidigen dann Diktatoren und sind dann ueberrascht, dass ihnene die Glaubwuerdigkeit abhanden geht. Eine funktionierende Demokratie in den USA statt einer defakto Plutokratie.
Ich bin der Ansicht, man hätte sich raushalten sollen.Enlil wrote:Bist du also der Ansicht, dass die USA besser auf Seiten Gaddhafis gegen die Libysche Bevoelkerung gestellt haetten?
Ich hab die Geschichte etwas verfolgt und ehrlich gesagt hab ich noch immer nicht ganz durchblickt was das Ganze da soll.
So wie sich einige EU Länder + die USA geradezu drum reißen da mit zu bomben - bzw einige sogar überlegen Truppen oder Ausbilder ins Land zu schicken was deutlich über die UN Resolution hinausgeht - ist ziemlich unüblich wenn nicht große Interessen dahinter stecken.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht in erster Linie darum geht Menschen zu helfen.
Die Rebellen sind mir auch nicht ganz geheuer.
Will man sich Zugang zu Lybiens Öl sichern, oder diesen China entziehen?
Wie dem auch sei, das Ganze hinterlässt bei mir einen unangenehmen Nachgeschmack.
http://www.suntimes.com/photos/gallerie ... s-son.html
TRIPOLI, Libya — Libyan leader Moammar Gadhafi survived a NATO missile strike Saturday that killed his youngest son and three grandchildren and wounded friends and relatives, Libya’s spokesman said.
Gadhafi and his wife were in the Tripoli house of his 29-year-old son, Saif al-Arab Gadhafi, when it was hit by at least one missile fired by a NATO warplane, according to Libyan spokesman Moussa Ibrahim.
“The leader himself is in good health,” Ibrahim said. “He was not harmed. The wife is also in good health.”
The one-story house in a Tripoli residential neighborhood was heavily damaged.
Saif al-Arab Gadhafi was the sixth son of Gadhafi. He had spent much of his time in Germany in recent years.
Earlier,Gadhafi called for a cease-fire and negotiations with NATO powers in a live speech on state TV early Saturday, just as NATO bombs struck a government complex in the Libyan capital.
In Brussels, a NATO official said the alliance needed “to see not words but actions,” and that NATO would keep up the pressure until the U.N. Security Council mandate on Libya is fulfilled.
The targeted compound included the state television building and the Libyans alleged the strikes were meant to kill Gadhafi. However, the TV building was not damaged and Gadhafi spoke from an undisclosed location.
[...]
Zuerst gab es ja nur friedliche Proteste. Aber Gaddhafi musste ja auf die Demonstranten feuern lassen und liess die Demonstranten spaeter gar bombadieren. Das wurde ja sogar von Ahmadinejad verurteilt. And dem Punkt haette meiner Ansicht nach jedes demokratische land sich anstellen sollen Gaddhafi gezielt auszuschalten. Die NATO hat ja erst Wochen nachdem Gaddhafi angekuendigt hat, dass alle politischen Gegner getoetet werden, angefangen mal was zu machen. Es ist mir komplett unverstaendlich, dass ndie generelle Oeffentlichkeit sich da nicht mehr aufgeregt hat.asi wrote: Ich bin der Ansicht, man hätte sich raushalten sollen.
Ich hab die Geschichte etwas verfolgt und ehrlich gesagt hab ich noch immer nicht ganz durchblickt was das Ganze da soll.
In anderen Faellen, wie etwa Sudan, Uganda oder Serbien war der Fall viel schwerer, da es dort um Konflikte zwischen verschiedenen Bevoelkerungsteilen ging. In Libyen hingegen lehnt sich ein Grossteil der Bevoelkerung gegen einen Diktator auf, der gewaltsam und hauptsaechlisch mit Hilfe auslaendischer Soeldner zurueckschlaegt.
Leider reisst sich da wirklich niemand drum. Der Irak ist in einem Bruchteil der Zeit eingenommen wurden, die da in Libyen rumgetuckert wird. Auf die mangelnde Motivation der westlichen Regierungen wird etwa in diesem Al Jazeera Artikel eingegangen: http://blogs.aljazeera.net/middle-east/ ... -libya-warasi wrote:So wie sich einige EU Länder + die USA geradezu drum reißen da mit zu bomben - bzw einige sogar überlegen Truppen oder Ausbilder ins Land zu schicken was deutlich über die UN Resolution hinausgeht - ist ziemlich unüblich wenn nicht große Interessen dahinter stecken.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht in erster Linie darum geht Menschen zu helfen.
Mir ist zudem komplett unverstaendlich, wo diese Zoegerei herkommt, gegen Gaddhafi persoenlich vorzugehen. Meiner Ansicht nach sollte es das Hauptziel sein Gaddhafi zu erledigen. Er ist schliesslich der Hauptverursacher. Die Mehrheit der Soeldner und Soldaten wollen wahrscheinlich eh nur irgendwie ueber die Runden kommen. Diese umzubringen erscheint mir daher wenig sinnvoll. Aber die Herren Politiker moegen es sicher lieber, wenn es ein Tabu bleibt ihresgleichen, egal welcher couleur ins Visier zu nehmen.
Gabs dafür je Beweise außer das Wort von zwei Deserteuren?Enlil wrote: und liess die Demonstranten spaeter gar bombadieren.
Mein Gefühl ist, die würden schon gerne - gerade Frankreich.Leider reisst sich da wirklich niemand drum. Der Irak ist in einem Bruchteil der Zeit eingenommen wurden, die da in Libyen rumgetuckert wird.
Großbritannien hat auch überlegt Ausbilder ins Land zu schicken - da hat aber China protestiert, weil das über die UN Resolution hinausgehen würde und sobald NATO Truppen irgendwo mal sind, gehen die ja nicht mehr weg.
Gaddafi ist anerkanntes Staatsoberhaupt - als Russland gegen Georgien vorgegangen ist, hat man auch gerade darauf rumgepocht um Russland davon abzuhalten die Regierung in Georgien zu Stürzen.Mir ist zudem komplett unverstaendlich, wo diese Zoegerei herkommt, gegen Gaddhafi persoenlich vorzugehen. Meiner Ansicht nach sollte es das Hauptziel sein Gaddhafi zu erledigen. Er ist schliesslich der Hauptverursacher. Die Mehrheit der Soeldner und Soldaten wollen wahrscheinlich eh nur irgendwie ueber die Runden kommen. Diese umzubringen erscheint mir daher wenig sinnvoll. Aber die Herren Politiker moegen es sicher lieber, wenn es ein Tabu bleibt ihresgleichen, egal welcher couleur ins Visier zu nehmen.
Da hat's auch niemanden gestört, dass Saakashvili ganze Stadteile mit Raketenartillerie beschossen hat.
Wenn man Gaddafi jetzt umbringt, gibts nen Präzedenzfall und nächstes mal sind halt vielleicht mal Leute die pro-West Einstellung haben dran.
Allgemein ist mein persönlicher Eindruck von den Protesten im Nahost in letzter Zeit, dass mehr oder weniger säkulare Regierungen gestürzt werden, von Leuten die Religion in die Regierung bringen werden...
Ob das Ergebnis was da raus kommt, besser sein wird als das was abgesetzt wurde, bleibt abzuwarten - ich hab da meine Bedenken.
Videos von den Kämpfen in Lybien zumindest erinnern mich schon mal negativ an einige unangenehme Gruppierungen.
Die Bevoelkerung in Libyen verdient genauso wie jedes andere Volk eine Chance sich selber regieren zu duerfen. Ohne Zweifel sind gibt es in Libyen islamistische Fundermentalisten, aber es gibt auch "freundliche Freiheitskaempfer". Die Tatsache, dass es dort Fundamentalisten gibt, ist fuer mich kein Grund, dass die gesamte Bevoelkerung von einem Diktator regiert werden soll. Klar geht man mit Demokratisierung ein Risiko ein, aber meiner Ansicht nach ist es das Wert. Die USA hat in der Vergangenheit schon genug Laender unterjocht indem Diktatoren unterstuetzt wurden. Nun wurd endlich mal Schluss mit einem gemacht und nicht wegen erlogenen WMDs.
Wenn Laender in denen es Fundamentalisten gibt von einem Diktator regiert werden sollen, dann muessten wir das hier in weiten Teilen der USA auch haben.
Wenn Laender in denen es Fundamentalisten gibt von einem Diktator regiert werden sollen, dann muessten wir das hier in weiten Teilen der USA auch haben.
Du glaubst also die Bilderbuch-Motive, die man für den Einsatz in Lybien präsentiert sind ehrlich gemeint und ohne Hintergedanken?Enlil wrote:Nun wurd endlich mal Schluss mit einem gemacht und nicht wegen erlogenen WMDs.
Ich kaufe das irgendwie nicht ab.
Ich frage mich: Wie hoch sind die Chancen, dass es dazu durch NATO Einsatz kommen könnte?Die Bevoelkerung in Libyen verdient genauso wie jedes andere Volk eine Chance sich selber regieren zu duerfen
Wie Scheuer in dem CNN Interview meiner Meinung nach treffend festgestellt hat, gibt es dort gar kein Fundament für Demokratie auf dem man bauen könnte.
Oder wie Putin unter Applaus zu Busch sagte als dieser voller Eigenlob von der Demokratie im Irak gesprochen hat: "Ich hoffe wir werden nie so eine Demokratie haben, wie die im Irak".
Kann es irgendwas anderes werden, als dass eine schwache Regierung mit
unserer Waffengewalt an der Macht gehalten wird?
Wird die besagte Regierung tatsächlich an Demokratie interessiert sein oder wird sie eher die Gunst der Stunde nutzen um ihre Machtposition zu stärken?
Werden Gaddafi Anhänger Minderheitenschutz genießen, oder wird einfach der Spieß umgedreht und sie werden die verfolgten, unterdrückten und vertriebenen werden?
Ich finde man mischt sich zu viel in anderer Angelegenheiten ein.


